Ja lang ist es her! Der letzte Eintrag stammt (soweit ich das bei meinem "riesengroßen" Inhalt bewerten kann) vom 14. September. Das ist tatsächlich garnicht solange her, wie es sich anfühlt, aber mir wurde von mehreren Seiten gesagt, dass ich mal wieder aktiver werden soll. Auch mein Gewissen und letztenendes die Klausurenphasen, die das Level der Prokrastination sogar soweit anwachsen lässt, dass ich sinnvolle Sachen machen, bringen mich jetzt dazu diesen Artikel/Beitrag zu schreiben. Erst einmal einen kurzen Überblick, was so in letzter Zeit geschehen ist. Zum Einen für die maximal 10 Leute da draußen, die das lesen und zum Anderen für mich selbst, damit ich mich in 20 Jahren zurückerinnern kann. Aaaaalso... ja: in meinem letzten Beitrag schrieb ich, dass ich mich ins "Deep learning" etwas eingelesen habe und ein paar Kurse von Udemy angeschaut habe. Das habe ich tatsächlich noch etwas verfolgt bis dann die Uni wieder kam und ich mich anderweitig konzentrieren musste. Trotzdem hat das gelernt noch einmal Anwendung gefunden. Zwar eher auf Umwegen, aber das zählt trotzdem. Es kam nämlich die Weihnachtszeit und damit der "Druck" Weihanchtgeschenke zu kreieren beziehungsweise sich etwas kreatives Auszudenken. Ja, in meiner Familie wird darauf viel Wert gelegt und somit beginnt schon früh im Jahr das Kopf zerbrechen (so schlimm ist es auch nicht, aber es ist schon aufwendig sich was besonderes einfallen zu lassen, aber letztenendes lohnt es sich dann auch). Um nun auf den Punkt zu kommen: Meine Schwester und ich haben einen Kalender gemacht. Einen Kalender dessen Bilder von einem neuronalen Netzwerk erschaffen wurden. Das ganze läuft zumeist unter "Neural Style Transfer" und irgendwie bin ich da mal drauf gestoßen und war sehr beeindruckt... Ich mache hier jetzt mal einen Cliffhänger und schreibe dazu einen eigenen Artikel, der sich dann hoffentlich demnächst hier befindet.
Dieses "Projekt" hat auf jeden Fall etwas Zeit in Anspruch genommen. Parallel dazu fing ich an mich mit sogenannten Cryptcurrencies zu beschäftigen. Das ganze startete eigentlich schon im April 2017 als ich in einem Forum auf einen Beitrag gestoßen bin, der sich mit Ethereum auseinandergestetzt hat. Auch dazu werde ich noch etwas schreiben, weil ich ziemlich überzeugt bin (ziemlich =!= gänzlich), dass so eine Technolgie in naher/mittelfristiger Zukunft nicht mehr wegzudenken ist. Soweit zum zweiten Cliffhänger!
Nun zum eigentlichen aktuellen Projekt. Durch einen Freund (the one and only Paul W.), der in seiner Einrichtung rgb-strips verbaut hat, bin ich darauf gekommen dies doch mal mit einem Controller zu verbinden. In meinem Fall den Raspberry Pi. Bis es aber dazu gekommen ist, dass alles so geklappt hat, wie ich es wollte, hat es ein paar Bestellungen in China gebraucht. WICHTIG! Es sieht nur richtig gut aus, wenn alle LED's in einem "Chip" verbaut sind. Es gibt auch Ausführungen in denen dies nicht der Fall ist und Rot, Grün und Blau durch etwa einen Zentimeter getrennt sind. Das sieht wirklich suboptimal aus. Also Vorsicht! Benötigt werden auch MOSFETS und eine Stromquelle (in meinem Fall brauchte ich noch eine Buchse in der ich auf der einen Seite einen Koaxialstecker (12V) reinstecken und auf der anderen Seite zwei Kabel, herauskommen, die ich dann in das Breadboard hineinstecken kann). Soweit so langweilig. Jetzt kann ich die Farbe einstellen und vielleicht noch schicke Farbüberläufe machen, aber naja das ist ja nicht mein Anspruch. Also die nächste Überlegung war das ganze doch mal mit einem Sensor zu verbinden. Was bietet sich da gut an? Richtig ein Temperatursensor. Ich habe in der ersten Version also den Temperatursensor mit an den Raspberry angeschlossen und mir die Temperatur ausgeben lassen. Dann habe ich ein Programm geschrieben, welches mir die ausgegebene Temperatur in eine Farbe umwandelt. So habe ich eingestellt, dass meine Zimmertemperatur bei 23°C als warm (Farbe rot) und bei 18°C als kalt (Farbe blau) angesehen wird (Inklusive Farbüberläufe...lila, pink etc). Der Temperatursensor (DHT22) hat zwar eine gewisse Reaktionszeit, aber das hat mich nicht weiter gestört. Ich wäre aber nicht ich, wenn ich es jetz dabei belassen hätte.
Im nächsten Schritt, wollte ich meinen Horizont im wahrsten Sinne des Wortes erweitern und die Temperatur draußen ermitteln und anzeigen lassen. Ein Problem und eine Lösung, die das ganze noch besser gemacht hat als zuerst gedacht. Problem: ich kann keinen Temperatursensor draußen platzieren (keine langen Kabel, nicht wasserfest). Also musste ich mir die Temperatur anderweitig besorgen. Der Dienst openweathermap bietet verschieden API's mit deren Hilfe man sowhohl die aktuelle als auch die zukünftige Temperatur ermitteln kann. Der Punkt der Wettervorhersage machte es noch besser, als vorher gedacht. Ich programmierte letztenendes ein Programm, welches sich die Temperatur um 12 Uhr heraussucht und dies mir jeden Morgen in Form einer Farbe anzeigt. Dabei habe ich hier einen Farbverlauf verwendet welcher alle Farben von (blau = kalt über grün = medium bis hin zu rot = warm) abfährt. Kurzzeitig habe ich geschaut, was die Audioausgabe des Raspberry's so leisten kann, aber leider sind da die Ergebnisse etwas ernüchternd. Sonst wäre ich vielleicht soweit gegangen mir die Temperatur ansagen zu lassen.
Noch ein Tipp: unter crontab -e kann man cronjobs auf dem Raspberry programmieren, die dann wiederholt aufgerufen werden.
Um noch kurz einen Aublick zu geben: Es wurde noch die Idee eingebracht, dass man für jede Stunde des Tages eine LED ansteuert und dann früh einen Überblick hat, wann es wie warm wird. Dazu ist es wiegesagt notwendig jede LED einzeln anzusteuern. Dies ist mit meiner derzeitigen Technik nicht umsetzbar, aber ich sag mal so: es ist ein Paket aus China unterwegs.