Angefangen hat alles mit C. Vorher noch nie programmiert und dann bekommt man einen dreiwöchigen obligatorischen C-Programmierkurs im Studium aufgebrummt. Nicht allzu verwunderlich, dass ein drittel der Physik-Studenten erstmal durchgefallen ist. Darunter war auch ich. Ein bisschen enttäuscht, aber trotzdem ein bisschen neugierig, was denn da so alles mit geht. Zu gute kam mir, dass ich mich gleichzeitig für Sachen mit dem Raspberry Pi (Automation, Sensorik) interessierte und dabei kommt man um das Programmieren nicht drum herum. Zu Beginn war beziehungsweise ist für es für mich nicht so einfach gewesen. Ich glaube aber, dass das vielen so geht. Zuerst muss man sich aneignen, was nun alles in der wiringPi Bibliothek steht und dann schon anfangen alles alleine zu schreiben?! Wohl eher nicht. Viel habe ich mir wie auch im Artikel über den Raspberry Pi erwähnt bei sunfounder.com angelesen und anfangs kopiert. Ich habe oft einfach nur das Programm kopiert, mich eine halbe Stunde hingesetzt und meist erfolgreich verstanden. Nachmachen beziehungsweise Imitieren ist die Devise. Letztendlich geht es für einen Normalsterblichen (also keinen Hochbegabten) nur auf diese Weise. Niemand setzt sich hin und kann gleich alles. Dieser Prozess dauert eine Weile und wird dann davon abgelöst, das man die kopierten Programme modifiziert. Ein paar Befehle muss man dann am Ende doch auswendig können, aber das meiste kann man auch schnell nachschauen. Ich bin zurzeit (Stand 23.08.2016) nicht ansatzweise in der Position sagen zu können: "Ich kann C programmieren!". Ich kann höchstens sagen: "Das meiste von C verstehe ich!".
Ich hoffe (und denke), aber dass sich diese Verständnis in ein Können umwandelt und ich dann in der Lage sein werde auch selber Programme zu schreiben, die tun, was ich will. Das ist mein Ziel für die nächsten, optimistische gesehen, 2 Jahre...